Ab dem Wintersemester 2026/2027 ist am sich in Gründung befindenden Interdisziplinären Institut für Politische Musik und Macht (IPM), Leitung Univ.-Prof.in. Dr.in Yvonne Wasserloos, folgende Stelle zu besetzen: Assistenzprofessor*in im Rahmen einer wissenschaftlichen Laufbahnstelle für Musikwissenschaft (Musiksoziologie) Zahl: 1853/1-2025 Es wird zunächst ein auf sechs Jahre befristetes Arbeitsverhältnis mit einem Beschäftigungsausmaß von 40 Wochenstunden (100 %) begründet. Im Falle der Erfüllung der Qualifizierungsvereinbarung (Habilitation) wird diese Stelle mit Einverständnis des*der Mitarbeitenden in eine unbefristete Stelle als assoziierte*r Professor*in übergeleitet. Bei diesem Arbeitsverhältnis ist beabsichtigt, eine Qualifizierungsvereinbarung gem. § 27 des Kollektivvertrages der Universitäten abzuschließen (Laufbahnstelle). Das Qualifizierungsziel besteht in der nachstehend beschriebenen Habilitation (Habilitationsverfahren gem. § 103 des Universitätsgesetzes 2002). Mit der Vergabe der Laufbahnstelle verbunden ist die Verpflichtung zur Durchführung eines musikwissenschaftlichen Habilitationsprojektes zu Fragestellungen nach dem gesellschaftlich-politischen, v.a. demokratischen Handeln mittels Musik und ihrer Medien im analogen und/oder digitalen Zeitalter (19.-21. Jahrhundert). Der Abschluss des Habilitationsprojektes ist spätestens nach sechs Jahren durch Verleihung der entsprechenden Lehrbefugnis nachzuweisen. Der Aufgabenbereich der Professur umfasst insbesondere Selbstständige Lehr-, Forschungs- und Publikationstätigkeit Lehre im Ausmaß von durchschnittlich 4 Semesterwochenstunden an den thematischen und methodischen Schnittstellen von Systematischer und Historischer Musikwissenschaft Betreuung von wissenschaftlichen und künstlerischen Bachelor- und Masterarbeiten bis zum Abschluss Mitarbeit an der Weiterentwicklung des IPM (u.a. Aufbau und redaktionelle Betreuung eines Wissenschafts-Blogs) Mitarbeit an der Planung und Durchführung von Veranstaltungen und bei der Drittmittel-Einwerbung von Forschungsprojekten des IPM bzw. der Universität Mozarteum Salzburg Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit den anderen Einrichtungen und Departments der Universität Mozarteum Salzburg Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit den Kooperationspartner*innen des IPM Mitarbeit in der Selbstverwaltung des IPM und im Department für Musikwissenschaft sowie in der akademischen Selbstverwaltung der Universität Mozarteum Salzburg Wesentliche Voraussetzungen der Bewerberin*des Bewerbers sind der Nachweis einer der Verwendung entsprechenden abgeschlossenen inländischen oder gleichwertigen ausländischen Hochschulausbildung ein abgeschlossenes facheinschlägiges wissenschaftliches Doktorat bzw. eine gleichzuhaltende facheinschlägige Qualifikation im Bereich Musikwissenschaft (Musiksoziologie/Sozialgeschichte der Musik) und ggf. ergänzend Medienwissenschaft durch Publikationen und Vorträge belegte aktive, internationale Forschungstätigkeit und Vernetzung hochschuldidaktische Eignung Beherrschung der deutschen und englischen Sprache in Wort und Schrift Von Vorteil sind ein geistes- sowie kulturwissenschaftliches Verständnis des Faches Musikwissenschaft Erfahrungen mit Quellenforschung, empirische Forschung (quantitative und qualitative Methoden), soziologische Theorien Erfahrungen in und Interesse an inter- und transdisziplinärer Arbeit Erfahrung in der Konzeption und Einwerbung drittmittelfinanzierter Projekte Erfahrungen in der Hochschullehre hohe Teamfähigkeit Bereitschaft, das Verhältnis von Wissenschaft und künstlerischer Praxis zu reflektieren und in öffentlichen Formaten zu präsentieren Darüber hinaus erwartet die Universität Mozarteum Salzburg die Bereitschaft, in den Gremien der Universität mitzuarbeiten gender- und diversitätssensible Kompetenzen Engagement in fachbereichsübergreifenden Themen und Zielen universitärer Arbeit (wie beispielsweise Politische Bildung, Erinnerungskultur, Nachhaltigkeit, Inklusion, Third Mission) die Bereitschaft zur Mitgestaltung der Universität Mozarteum Salzburg in der akademischen Selbstverwaltung die Bereitschaft, den Raum Salzburg als Lebensmittelpunkt zu wählen Bei Bewerbungen von Personen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, ist der Nachweis von Kenntnissen der deutschen Sprache im Standard C 1 (gemäß A Common European Framework of Reference for Languages CEFR 2001 / dt. Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen GER 2001 des Council of Europe) durch ein Zertifikat des Goethe-Instituts oder des Österreichischen Sprachdiploms beizulegen. Die Vergabe der Laufbahnstelle ist an die Vorgaben der Richtlinien des Rektorats der Universität Mozarteum Salzburg zu den Stellen mit Qualifizierungsvereinbarungen gemäß Mitteilungsblatt vom 21.01.2022 gebunden (LINK: https://apps.moz.ac.at/apps/fe/mbl/pdf.php?n=612454). Bewerbungen auf Laufbahnstellen haben neben den üblichen Bewerbungsunterlagen zu enthalten: a. Konzept für das Forschungsvorhaben (5-7 Seiten) als Beitrag zum wissenschaftlichen Profil des IPM sowie seiner Bedeutung zur Entwicklung und Erschließung der Künste b. Lehrkonzept für ein Studienjahr (2 Semester), z.B. für ein forschungsgeleitetes Seminar und eine einführende Lehrveranstaltung aus dem Bereich Musiksoziologie c. Verzeichnisse der Publikationen, Vortragstätigkeit, Lehrveranstaltungen und betreute Abschlussarbeiten d. Konzept für den Wissenstransfer durch wissenschaftliche und künstlerische Formate Die Entlohnung richtet sich bei Abschluss der Qualifizierungsvereinbarung nach der Gehaltsgruppe A2 entsprechend dem Kollektivvertrag für die Arbeitnehmer*innen der Universitäten und beträgt EUR 5.904,00 Monatsbrutto Dies entspricht einem Jahresbruttobezug in Höhe von EUR 82.656,00 (14 Monatsbezüge). Sollte die Qualifizierungsvereinbarung nicht bereits bei Dienstbeginn abgeschlossen werden, erfolgt die Einstellung als Universitätsassistent*in (Postdoc) nach der Gehaltsgruppe B1 des Kollektivvertrages für die Arbeitnehmer*innen der Universitäten und beträgt EUR 5.014,30 Monatsbrutto. Dies entspricht einem Jahresbruttobezug in Höhe von EUR 70.200,20 (14 Monatsbezüge). Reise- und Aufenthaltskosten, die aus Anlass des Aufnahmeverfahrens entstanden sind, können nicht vergütet werden. Die Universität Mozarteum Salzburg strebt eine Erhöhung des Frauenanteils beim künstlerischen, wissenschaftlichen und allgemeinen Universitätspersonal insbesondere in Leitungsfunktionen an und fordert qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Bei gleicher Qualifikation werden Frauen vorrangig aufgenommen. Menschen mit Behinderung, die entsprechend qualifiziert sind, werden ebenfalls ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert. Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen und zusätzlichen Nachweisen (s. § 6 obgenannter Richtlinie) werden bis spätestens 11.02.2026 online unter folgendem Link erbeten: https://www.uni-mozarteum.at/apps/fe/karriere/. Rektorat Universität Mozarteum Salzburg - Siegel