Universitätsprojektassistent*in ohne Doktorat / PhD Position (m/w/d) im Bereich Batteriesicherheit
Das Institut für Fahrzeugsicherheit sucht eine:n Universitätsprojektassistent*in ohne Doktorat / PhD Position (m/w/d) im Bereich Batteriesicherheit.
Bewerbungsfrist: 13.01.2026
Dienstbeginn: März 2026
Befristung: 12 Monate
Wochenstunden: 40 h/W
Aufgaben
Wissenschaftliche Literaturrecherche zu zerstörungsfreien Prüfverfahren für Batteriezellen (z. B. Elektrochemische Impedanzspektroskopie, High Power Pulse Characterisation, Reference Performance Tests, Computertomografie) und geeigneter Auswertemethoden (z. B. Nyquist Plots, Kramers-Kronig, Distribution of Relaxation Times)
Planung, Entwicklung und Inbetriebnahme von Versuchsaufbauten und Prüfverfahren zur zerstörungsfreien Untersuchung von Li‐Ion‑Batterien
Planung, Durchführung und Auswertung von experimentellen Untersuchungen an unbeschädigten sowie gezielt vorgeschädigten Li‐Ion‑Batterien
Erstellung und Validierung einer Hypothese über die Auswirkungen von mechanischer Schädigung und dem elektrochemischen Verhalten von Li‐Ion‑Batterien
Wissenschaftliche Publikationen sowie Präsentation der Forschungsergebnisse auf Fachkonferenzen
Aufnahmebedingungen
Abgeschlossenes Master‑ bzw. Diplomstudium der Fachrichtung Maschinenbau, Elektrotechnik, Physik, Chemie, Materialwissenschaften, Wirtschaftsingenieurwesen oder verwandter Fachrichtungen
Gute Deutschkenntnisse und sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
Kenntnisse in mindestens einem der folgenden Bereiche:
Elektrochemische Prüfverfahren für Batteriezellen (insbesondere Elektrochemische Impedanzspektroskopie oder High Power Pulse Characterisation)
Elektrische Ersatzschaltbilder und elektrochemische Modellierung von Batteriezellen
Durchführung und Auswertung von Batterie‑ oder Materialprüfungen mit zerstörenden oder zerstörungsfreien Prüfverfahren
Programmierkenntnisse zur Datenerfassung, -verarbeitung und Analyse (bevorzugt in Python, MATLAB oder DIAdem)
Gewünschte Qualifikation
Interesse und Erfahrung im Bereich Sicherheitsevaluierung elektrochemischer Speicher oder Kenngrößen, die den Zustand (z. B. State of Health, State of Charge, State of Function) von Li‑Ion‑Batterien beschreiben
Bereitschaft zu praktischer Laborarbeit sowie zur Zusammenarbeit in interdisziplinären Teams
Ausgeprägte Fähigkeit zur selbstständigen, strukturierten und lösungsorientierten Arbeitsweise
Hohes Maß an Eigeninitiative, Verantwortungsbewusstsein, Eigenmotivation und wissenschaftlicher Neugier
Fähigkeit zur strukturierten Planung, Durchführung und Auswertung komplexer Versuchsanordnungen
Fähigkeit zur strukturierten Auswertung komplexer Versuchsdaten und Modellierung physikalischer Zusammenhänge
Starkes Interesse an wissenschaftlicher Arbeit und dem Verfassen von Publikationen
Erfahrung im Konstruktionsverfahren von Vorteil
Befristeter Vertrag mit Option auf Verlängerung. Bitte übermitteln Sie aussagekräftige und vollständige Bewerbungsunterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf sowie Bescheide bzw. relevante Zeugnisse).
Abwechslungsreicher Aufgabenbereich
Kollegial‑freundschaftliches Arbeitsklima
Flexible Arbeitszeitgestaltung (inkl. Home‑Office‑Möglichkeit; bezahlte Mittagspause – je nach Stundenausmaß)
Internationale Weiterbildungsmöglichkeiten und Lehraufenthalte
Gütesiegel für innerbetriebliche Frauenförderung
Familienfreundlichster Betrieb der Steiermark 2018
Öffi‑Zuschuss
Einkaufsvergünstigungen
Betriebliches Gesundheitsmanagement
Zugang zu den neuesten Technologien
Umfangreiche Aus‑ und Weiterbildungsmöglichkeiten
Sicheres und stabiles Arbeitsumfeld
Wir bieten ein Jahresbruttogehalt auf Basis Vollzeit von mindestens € 52.007,20. Eine Überzahlung je nach Qualifikation und Erfahrung ist möglich.
Die Technische Universität Graz strebt eine Erhöhung des Frauenanteils, insbesondere in Leitungsfunktionen und beim wissenschaftlichen Personal an und lädt deshalb qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung ein. Im Falle von Unterrepräsentation werden Frauen bei gleicher Qualifikation vorrangig aufgenommen.
Die Technische Universität Graz bemüht sich aktiv um Vielfalt und Chancengleichheit. Bei der Personalauswahl dürfen Personen aufgrund des Geschlechts, der ethnischen Zugehörigkeit, der Religion oder der Weltanschauung, des Alters oder der sexuellen Orientierung nicht benachteiligt werden (Antidiskriminierung).
Menschen mit Behinderung und entsprechender Qualifikation werden ausdrücklich zur Bewerbung eingeladen.
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